55 Wulf, Christoph, in Zusammenarbeit
mit Schöfthaler, Traugott (Hg.): Im Schatten des Fortschritts. Gemeinsame
Probleme im Bildungsbereich in Industrienationen und Ländern der Dritten
Welt. 1985. 241 S., 15 EUR ISBN 3-88156-300-8
57 Breitenbach, Diether; Düwell,
Kurt; Werth, Manfred (Hg.): Kontinuität und Fortschritt: Dieter Danckwortt
zum 60. Geburtstag. 1986. IV, 265 S., 16 EUR. ISBN 3-88156-354-7
58 Thomas, Alexander (Hg.):
Interkulturelles Lernen im Schüleraustausch. 1988. 318 S., 22 EUR.
ISBN 3-88156-398-9
59 Ehlers, Eckhard; Werth, Manfred:
Länderkunde als wissenschaftliche Aufgabe. 1990. 159 S., 13 EUR. ISBN
3-88156-484-5
60 Mosebach, Ursula: Jugend auf der Suche
nach Identität: Bieten Workcamps dazu eine Orientierung? 1991. 269
S., 20 EUR. ISBN 3-88156-497-7
Die vorliegende empirische Untersuchung prüft,
ob internationale Workcamps die Identitätsentwicklung Jugendlicher
nachhaltig beeinflussen können. Dies geschieht anhand einer Gegenüberstellung
von Teilnehmerberichten und den Zielen der Trägerorganisationen von
Workcamps. Erkenntnisse der Jugend- und der Austauschforschung liefern
dazu den theoretischen Rahmen. Die Arbeit mündet in einer pädagogischen
Konzeption. Interkulturelle Animation sollte man demnach als Strukturierungshilfe
für den internationalen Kommunikationsprozeß innerhalb der Workcampgruppe
verstehen.
61 Thomas, Alexander (Hrsg.): Kulturstandards
in der internationalen Begegnung. 1991. 182 S., 16 EUR. ISBN 3-88156-528-0
Die Wirksamkeit kulturspezifischer Orientierungsmaßstäbe
in der internationalen Zusammenarbeit und Jugendbegegnung aus interdisziplinärer
Sicht.
63 Rott, Renate (Hrsg): Entwicklungsprozesse
und Geschlechterverhältnisse. Über die Arbeits- und Lebensräume
von Frauen in Ländern der Dritten Welt. 1992. II, 296 S., 21 EUR.
ISBN 3-88156-542-6
Der Band umfaßt Beiträge aus dem
Bereich der Sozialwissenschaften (politische Wissenschaften, Anthropologie,
Volkswirtschaft und Soziologie), in denen unterschiedliche Problemfelder
aufgegriffen werden: Erklärungsketten zum Geschlechterverhältnis,
Auseinandersetzungen mit westlichen feministischen Utopienkonstruktionen
für »die Frauen aller Welten«, empirische Untersuchungen
über Arbeitsmarktstrukturen und Überlebensstrategien in afrikanischen,
asiatischen und lateinamerikanischen Ländern. Einen besonderen Schwerpunkt
bilden die Auseinandersetzungen mit den Ansätzen zur Frauenförderung
im Rahmen der nationalen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit.
64 Thomas, Alexander; Sandhaas, Bernd (Hg.):
Beiträge zur Integration und Reintegration von Studierenden aus Entwicklungsländern.
1993. II, 156 S., 15 EUR. ISBN 3-88156-578-7
In dem Buch werden zentrale Themen der Integration
und Reintegration ausländischer Studierender aus Entwicklungsländern
behandelt. Probleme und Lösungsmöglichkeiten der Studienvorbereitung
und Studieneinführung, studienbegleitender Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen
sowie Aspekte der Reintegration in Deutschland ausgebildeter Studierender
in ihre Heimatkulturen werden unter verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln
analysiert und praxisbezogen diskutiert. Die neun Einzelbeiträge und
die Schlußfolgerungen aus einer Fachtagung zu dieser Thematik geben
einen Einblick in den gegenwärtigen Problem- und Kenntnisstand dieses
Themenbereichs, behandeln Erfahrungen mit Integrations- und Reintegrationsmodellen
und verweisen auf notwendige Entwicklungen.
65 Held, Josef; Horn, Hans
Werner; Marvakis, Athanasios; Spona, Ausma; Zeppenfeld, Barbara: Internationales
Lernen im Jugendaustausch Deutschland – Lettland. 1993. IV, 107 S., 12
EUR. ISBN 3-88156-597-3
Jugendaustausch wird bisher v. a. im Zusammenhang
mit »interkulturellem Lernen« diskutiert. Im europäischen
Kooperationsprojekt »Internationales Lernen« wurde eine Konzeption
für den Jugendaustausch entwickelt und erprobt, die die aktuelle Notwendigkeit
politischer Bildung betont. Exemplarisch führte das Projekt einen
Jugendaustausch zwischen Deutschland und Lettland durch und unterstützte
ihn durch Begleitforschung. Die Ergebnisse zeigen, daß im Jugendaustausch
zwischen Ländern, deren sozioökonomische Lage sehr verschieden
ist, Probleme auftauchen, die durch die interkulturelle Lernperspektive
nicht erfaßt werden können. Politische Bildung bezieht sich
auf gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen; gleichzeitig
wird aber in der hier vorgelegten Konzeption die Subjektivität sowohl
von Jugendlichen als auch von Betreuenden hervorgehoben.